Im Land der Träume. Mit Sigmund Freud nach Italien

Ein Buch über Freuds Italienliebe

„Ich werde verrückt, wenn ich jetzt nicht nach Italien fahre“, wird der große Sigmund Freud in Jörg-Dieter Kogels Buch „Im Land der Träume. Mit Sigmund Freud in Italien“ zitiert, das gerade im Aufbau Verlag erschienen ist. Über 20 Italienreisen hat der Begründer der Psychotherapie absolviert, da das von Freud selber geführte Reisetagebuch nicht mehr erhalten ist, hat der Journalist Kogel Freuds Italienreisen unter anderem aus Reisebriefen rekonstruiert.

Bei Kogel erfahren wir auch, dass der wohl prominenteste Italienurlauber Freud, das Jahr über hart arbeitete und mit Praxis, Lehre und Veröffentlichungen gut ausgelastet war, bereits über das nötige Kleingeld verfügte, um über 20 Mal nach der familiären Sommerfrische zu einer seiner Bildungsreisen nach Italien aufzubrechen. Neben seinem wertschätzenden Blick auf seinen Protagonisten und seine Italienbegeisterung, macht Kogel keinen Hehl aus seiner eigenen Bewunderung für das Land der Zitronenbäume, die Hügellandschaften der Toskana, die prächtigen Barockpaläste und antiken Stätten, die der umtriebige Professor besucht und dem köstlichen Essen, von dem er schwärmt. Kenntnisreich wie amüsant erzählt Kogel von Freuds Reiselust und Reiseangst, von Lieblingsplätzen, Glücksmomenten und fulminanten Entdeckungen. Der ewige Zauber Italiens entfaltet einen ganz neuen Glanz, sich spiegelnd in den Augen des berühmtesten Therapeuten, der sich im Belpaese zwar vor allem dem Genuss hingab, aber eben auch auf seinen Reisen ein außergewöhnliches Programm absolvierte. Rom, die ewige Stadt hatte es ihm besonders angetan, auf seiner letzten Reise in die Hauptstadt im Jahr 1923 absolvierte Freud ein so anspruchsvolles Programm, dass Kogel, wie er in einem Interview bekundet, „danach ins Krankenhaus gekommen“ wäre.

Freud hingegen kann gar nicht genug von Italien bekommen: „Soviel an Farbenglanz, Wohlgerüchen, Aussichten – und Wohlbefinden habe ich noch nicht beisammen gehabt“, schreibt Freud in einem Brief. Kogels Buch ist ein echter Tipp, die Verbindung zwischen Italien als Land der Träume und Freud, dem Traumdeuter ist erhellend und erfrischend. Ob die Parallelen von Archäologie und Psychoanalyse mit denen Freud sich in Italien beschäftigte oder dem Blick auf den großen Freud als fröhlich, begeisterten Urlauber, der sich in Rom das Essen der besten Restaurants schmecken lässt- Im Land der Träume. Mit Siegmund Freud nach Italien, ist nicht nur eine großartige Urlaubslektüre. Wer sich allerdings im Oktober in Freuds Lieblingsstadt Rom aufhält, hat die Gelegenheit an der Buchpräsentation im Goethehaus teilzunehmen.

Jörg-Dieter Kogel liest in Rom aus seinem neuen Buch “Im Land der Träume. Mit Sigmund Freud in Italien”
17.10.2019 | Beginn: 19 Uhr | Casa Di Goethe | Via del Corso 18, 00186 Roma RM

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