Italien setzt auf Maskenpflicht

Italien verschärft erneut die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Seit dem gestrigen Sonntag gilt in der Lombardei, außerhalb der eigenen vier Wände, Mundschutzpflicht. Im Erlass der lombardischen Regierung heißt es, dass Menschen, die über keine Maske verfügen, Nase und Mund mit einem Schal oder Tuch bedecken müssen. In Venezien, der Region, die so wie die Lombardei zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählt, müssen beim Einkaufen Schutzmaske und Handschuhe getragen werden. Die in ganz Italien geltenden Maßnahmen wurden vergangene Woche bereits bis zum 13. April 2020 verlängert, die Regionen setzen zunehmend auf verpflichtende Hygienemaßnahmen im öffentlichen Raum.

Hygienemaßnahmen im öffentlichen Raum weiter verschärft

Vergangene Woche konnte der lombardische Präsident Attilio Fontana erstmals, seit dem Ausbruch des Corona Notstandes, verkünden, dass sich die Epidemiekurve in der norditalienischen Region stabilisiert hat. „Die Epidemiekurve hat sich stabilisiert. Die Zahl der neuen Infektionen wächst nicht mehr“, schreibt Fontana auf Facebook. Weist aber auch eindrücklich darauf hin, dass es wichtig sei, dass die Ausgangssperre weiterhin eingehalten werden. Er fordert daher die Bevölkerung zu weiteren Opfern auf, die notwendig seien, um die Epidemie zu besiegen. Gestern hat die Lombardei als erste italienische Region die Mundschutzpflicht im öffentlichen Raum eingeführt, das heißt jeder, der sein zu Hause verlässt, muss dafür Sorge tragen, dass Mund und Nase mindestens mit einem Schal oder Tuch bedeckt sind.

Die norditalienische Region Lombardei, mit den Städten Mailand, Bergamo und Brescia, ist das bisher am stärksten von COVID-19 betroffene Gebiet. Von den insgesamt 16.523 in Italien verstorbenen Menschen, die in der aktuellen Statistik (Stand 6.04.2020) gezählt werden, sind 9.202 Todesfälle der Lombardei zugeordnet.

Auch in Venezien gelten strengere Regeln

Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, führt auch Venezien regional geltende Verschärfungen der ohnehin strikten italienischen Corona Maßnahmen ein. So müssen seit dem vergangenen Wochenende Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte ihren Kunden Wegwerfhandschuhe und Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen, Einkaufen ist nur mehr mit Mundschutz gestattet, und auch die Ladenöffnungszeiten werden minimiert, sonntags bleiben die Geschäfte erstmals geschlossen. Wer außer zum Einkaufen das Haus verlässt, etwa für sportliche Betätigung oder eine Runde mit dem Hund, darf dabei, laut Erlass, den Radius von 200 Metern zur eigenen Wohnung nicht verlassen.

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