“Race for the Cure 2019” ein Sieg im Kampf gegen Brustkrebs

81.000 in Rom, 20.000 in Bari: Race for the Cure in Rom ist das weltweit Größte Event

Eine Armee von Läufern, ein weiß-rosafarbener Fluss, marschierte gleichzeitig in die beiden Städte ein, um mit dem Race for the Cure, das in Italien vom Vereinigung Komen Italien organisiert wird, auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. Das Charityrennen, das erstmals in den USA veranstaltet wurde, findet seit dem Jahr 2000 regelmäßig auch in Rom statt, die römische Ausgabe ist das größte Rennen der Welt. Die durch das Projekt gesammelten Mittel werden dazu verwendet, Präventionsprogramme zur Unterstützung von Frauen durchzuführen.

Das Race for the Cure ist das symbolische Ereignis von Komen Italia und das größte im Kampf gegen Brustkrebs. In diesem Jahr feierte das Rennen in Italien sein 20-jähriges Bestehen mit gleich zwei Ausgaben in Rom und Bari, weitere Events finden im September in Bologna, Pescara (20. – 22.9), Brescia und Matera (27.-29.9) statt.

Die erste Ausgabe des Race for the Cure in Rom fand im Jahr 2000 im Circus Maximus statt, seitdem ist die Zahl der Teilnehmer von Jahr zu Jahr gewachsen. Heute ist der römische Charitylauf mit 81.000 Startern der größte der Welt.

Die Protagonisten des Race for the Cure sind die „Women in Pink“, Frauen, die mit Brustkrebs konfrontiert sind und für die ein spezieller Bereich zur Registrierung reserviert ist. Dort ist es möglich, sich zu treffen und Emotionen und Erfahrungen im Kampf gegen den Krebs auszutauschen und zu teilen. Die positive Herangehensweise der „Women in Pink“ führte zu einer Veränderung im Umgang mit der Krankheit und soll Frauen, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind, ermutigen.

Die Veranstaltung zeichnet sich durch kostenlose Initiativen für Gesundheit, Sport und Wohlbefinden sowie durch das Villaggio della Salute aus, das Fachberatungen zur Prävention weiblicher Tumore und der wichtigsten Krankheiten anbietet. Das Race for the Cure gipfelt am Sonntag mit dem 5 km langen Lauf und dem 2 km langen Spaziergang durch die Straßen des Stadtzentrums.

Mit den durch das Projekt und andere Initiativen eingeworbenen Mitteln konnte Komen Italia über 17 Millionen Euro investieren, um mehr als 850 neue Projekte zur Förderung der Prävention von Brustkrebs und Unterstützung von Frauen im ganzen Land zu starten.

“Es ist ein Wunder, was Sie tun – kommentiert Lewis Mickael Eisenberg, amerikanischer Botschafter in Italien – das Rennen hat in den Vereinigten Staaten begonnen, aber in Ihrem Land ist es erfolgreicher als an jedem anderen Ort der Welt, es ist auch eine Herausforderung für andere Nationen”. Am Start sind die 16 Flaggen der europäischen Länder, die das Race for the Cure ausrichten und Teil von Think Pink Europe sind, einem Netzwerk von gemeinnützigen Organisationen, die auf dem Gebiet der Brustkrebsvorbeugung und -behandlung tätig sind, zu dem auch Komen Italia als Gründungsmitglied gehört. Das Rennen endete mit einem Moment der Feier der Women in Pink, die seit zwanzig Jahre in Italien unterwegs sind, 20 rosafarbenen Luftballons und eine Warteschlange von 200 Metern vor den Nachrichten, die in den vier Tagen von Tausenden von Besuchern der pinken Zone geschrieben wurden. Emotionen, Worte, Überlegungen, um sich zu erinnern, wer dem Tumor gegenübersteht und wer ihn leider nicht besiegt hat. Um die Umweltbelastungen des Events zu minimieren wurden die rosafarbenen Luftballons nicht in den Himmel entlassen.

Der Erfolg der Veranstaltung ist auch und vor allem der Hartnäckigkeit und Leidenschaft vieler Freiwilliger und Freunde zu verdanken, angefangen bei den Patinnen Maria Grazia Cucinotta und Rosanna Banfi. Das Race for the Cure wird vom Carabinieri Corps, der italienischen Armee, dem Nationalen Feuerwehrkorps und dem Roma Capitale Local Police Corps unterstützt. Im September findet ein Race fort he Cure in Bologna und Pescara statt (20. – 22.9) und auch in Brescia und Matera wird vom 27.-29.9 für die gute Sache gelaufen.

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